Klageflut gegen Handylogo-Anbieter

21. Mai 2001, 22:17
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Verstöße gegen den Jugendschutz und zu hohe Preise als Gründe

In den USA kommt nun eine Klagewelle gegen Handylogo-Anbieter ins Rollen. Nach einer Studie des Independent Committee for the Supervision of Standards of Telephone Information Services (ICSTIS) verstoßen die Firmen gegen Jugendschutzbestimmungen. Auch die Preispolitik der Unternehmen wird näher durchleuchtet, da die Logos vielfach überteuert angeboten werden.

Sexbilder als Lockmittel

Da die Anbieter der Logos in Zeitschriften und im Internet mit Sexbildern auf Kundenfang gehen und diese auch Kindern und Jugendlichen frei zugänglich sind, treten nun die Jugendschützer in Aktion. Gegen Logo-Anbieter werden unzählige Klagen eingereicht und etliche Unternehmen droht das Ende.

Viel zu teuer

Aber nicht nur die offensichtlichen Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen: Auch die überhöhten Preise für die Logos sind Anlass für mehrere Klagen. Die Anbieter verkaufen die Logos oft zu astronomischen Preisen und viele Eltern staunen nicht schlecht über die hohen Telefongebühren zu diversen Auslandsnummern, über die die Logos teilweise bestellt werden müssen. Ob auch in Europa Schließungen und Klagen drohen ist noch nicht bekannt.(red)

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