Schadstoffbelastung während des Wien-Marathons sinkt um bis zu 90 Prozent

21. Mai 2001, 10:42
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Läuferin für ihren Beitrag zur Luftverbesserung belohnt - sie war mit 6:12:41 am längsten unterwegs

Wien - Der gestrige Wien-Marathon brachte neben Luis Novo aus Portugal und der Estin Jana Salumäe eine weitere Siegerin hervor: Heidrun Eichberger aus Leobersdorf (NÖ) gewann als jene Läuferin, die mit 6:12:41 am längsten unterwegs war, den Umweltpreis des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ). Während des Wien-Marathons sinkt die Schadstoffbelastung um bis zu 90 %, die Luftqualität steigt daher spürbar.

Die diesjährige Siegerin des VCÖ-Umweltpreises übertraf die bisherige Rekordzeit um mehr als zwei Minuten. Im vergangenen Jahr gewann Daizo Miyahara aus Japan in 6:09:47 Stunden den VCÖ-Umweltpreis, im Jahr zuvor wurde ein Läufer aus Tirol mit 6:10:27 für seine Ausdauer belohnt. Beide Läufer spendeten ihre Siegerprämie in der Höhe von öS 1.000,- an die karikativen Organisationen „Kinder-Krebshilfe“ und „Rote Nasen“.

Der VCÖ tritt dafür ein, dass die Bevölkerung öfters in den Genuss besserer Luft kommt und hofft auf eine rege Teilnahme am diesjährigen EU-weiten „Carfree Day“ am 22. September. (VCÖ/red)

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