Austrian Film Commission spricht von "Triumph"

20. Mai 2001, 21:53
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...und auch von einer "kommerziellen Sensation"

Wien - Als "Triumph des österreichischen Films in Cannes" bezeichnet der Geschäftsführer der Austrian Film Commission (AFC), Martin Schweighofer, das Ergebnis in einer Aussendung am Sonntag Abend. Die drei Auszeichnungen für "Die Klavierspielerin" von Michael Haneke bestätigten die "außerordentliche Qualität" des von der Kritik ebenso leidenschaftlich wie kontroversiell diskutierten Films, der bereits in den Tagen vor der Preisverleihung als einer der besonders preisverdächtigen Wettbewerbsbeiträge gehandelt worden sei.

"Natürlich sind das in erster Linie Preise für Haneke und die Schauspieler, aber auch für alle jene, die im Umfeld mit dem Film zu tun gehabt haben", ergänzte Schweighofer mündlich, "es ist nicht nur eine unglaubliche Anerkennung für diesen Film, sondern auch für Österreich. Ich hoffe, dass diese Zeichen nun auch richtig erkannt werden." Die österreichisch-französische Koproduktion, auf österreichischer Seite vom Österreichischen Filminstitut (ÖFI), Wiener Film Fonds (WFF) und ORF gefördert, könne zudem auch als "kommerzielle Sensation" verbucht werden: "Die Klavierspielerin" sei in den Tagen vor und unmittelbar nach seiner Erstpräsentation in Cannes in rund 25 Länder verkauft worden, darunter Großbritannien, Japan, die Benelux-Länder, Griechenland, Israel, Schweden, Mexiko. Aus den USA lägen Angebote vor.

Daneben habe sich aber auch Jessica Hausners Spielfilm-Erstling "Lovely Rita" (eine Produktion der COOP 99 und der Prisma Film, Coproduktionspartner: Essential Films, Berlin, auf österreichischer Seite ebenfalls von ÖFI, WFF und ORF gefördert) hervorragend geschlagen: "Mit einem Preis zu rechnen war völlig unrealistisch. Doch der Film verkauft sich sehr gut. Er wird in Europa gesehen werden". (APA)

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