Vorarlberg: Schülerin an seltener Hirnhautent- zündung gestorben

21. Mai 2001, 11:05
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14-Jährige lag seit Donnerstag im Landeskrankenhaus Feldkirch

Bregenz - Jene 14-jährige Schülerin des Bundesgymnasiums Feldkirch, die in der Vorwoche an bakterieller Hirnhautentzündung erkrankt ist, hat die schwere Infektion nicht überlebt. Das Mädchen ist in der Nacht auf Montag gestorben. Das wurde heute, Montag, von der Kinderabteilung des Landeskrankenhauses durch den zuständigen Oberazt Dr. Guido Müller Feldkirch bestätigt.

Die schwere Meningokokken Infektion wird nach Aussage der Mediziner nicht durch Zeckenbiss übertragen. In rund 15 Prozent der Fälle verlaufe diese schwere Form von Meningitis tödlich. Obwohl nach der Einlieferung am Donnerstag sofort die richtige Diagnose gestellt und alle therapeutischen Maßnahmen eingeleitet wurden, sei das Kind nicht mehr zu retten gewesen, bedauerte der Oberarzt.

Innerhalb von 24 Stunden wurden auch die Eltern, Geschwister und die Schulklasse der 14-Jährigen vorbeugend behandelt. Symptome einer Meningokokken Infektion sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, rasche Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes, eventuell Bewusstseinstrübung, kleine Hautblutungen. (APA)

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