Lebenslange Haft für Drogenvergehen in den Emiraten

20. Mai 2001, 11:43
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Britinnen verurteilt

Ras el Chaimah - Zwei Britinnen sind am Sonntag in den Vereinigten Arabischen Emiraten wegen Drogenvergehen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein ebenfalls angeklagter Brite muss für zehn Jahre ins Gefängnis.

Die 32-jährige Anne Kidd wurden wegen "Einnahme und Verteilung von Drogen" schuldig gesprochen, die 22-jährige Hanna Hamilton wegen "Einnahme, Schmuggels und Einfuhr von Drogen". Beide müssen darüber hinaus je 212.876 S (15.470 Euro) Strafe zahlen. Dem 28-jährigen Daniel Mallouf wurden Drogenbesitz und geplanter Drogenschmuggel vorgeworfen.

Die Verfahren gegen vier weitere Angeklagte - zwei Briten, einen Libanesen und einen Australier - wurden nach Dubai verwiesen. Zu lebenslanger Haft Verurteilte kommen in den Emiraten üblicherweise nach 25 Jahren frei. (APA/AP)

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