Höhlen-Drama im Jura: Wasserabfluss nach Sprengung größer

19. Mai 2001, 19:22
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Helfer hoffen auf Beginn der Bergung in den nächsten Stunden

Goumois - Nach einer Sprengung hat sich der Wasserabfluss in der Höhle bei Goumois verstärkt. Seit 16:00 Uhr sank der Wasserstand um rund 33 Zentimeter. Die Rettungsmannschaften hoffen jetzt, mit der Bergung der Eingeschlossenen in den nächsten Stunden beginnen zu können. Neben der Sprengung half eine neue, größere Pumpe, den Wasserrückgang zu beschleunigen. Auch im letzten noch mit Wasser gefüllten Siphon vor den acht eingeschlossenen Schweizern soll eine Pumpe installiert werden.

Die fünf Männer und drei Frauen befinden sich seit über 72 Stunden in der Höhle. Sie waren Mittwoch Nachmittag vom Wasser überrascht worden. "Die jungen Leute sind ungeduldig, aber die Moral ist gut", sagte Jacques Michel, technischer Berater der französischen Speläologen-Gesellschaft "speleo-secours". (APA/sda)

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