Rieder schicken den LASK in die 1. Division

21. Mai 2001, 20:31
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Trotz 11:9 Überlegenheit nur mageres 1:0 der Innviertler im Oberösterreichderby

Der LASK muss aus der Fußball-Bundesliga in die Erste Division absteigen. Die Linzer verloren am Samstag in einem überaus schwachen Oberösterreich-Derby auswärts gegen SV Ried 0:1 (0:0). Der Tabellenvorletzte VfB Admira Wacker Mödling holte dagegen mit dem 0:0 in Bregenz einen Zähler und geht damit uneinholbar mit fünf Punkten Vorsprung in die Schlussrunde.

Der einzige Höhepunkt in der ersten Hälfte war der Ausschluss von LASK-Mittelfeldspieler Kang Chul, der mit Gelb-Rot vorzeitig vom Feld musste (34.). Nach der Pause verloren die Gäste dann mit Verteidiger Kjetil Pedersen (56.), der Muhammet Akagündüz mit einem schweren Foul förmlich niedergestreckt hatte, einen weiteren Akteur.

Offensiver LASK ermöglichte Konterchancen für Ried

Doch auch aus dieser numerischen 11:9-Überlegenheit waren die Rieder zunächst nicht imstande, Kapital zu schlagen. Ein Stangenkopfball von Glasner (59.) und Abseitstor von Lauwers (72.) waren die magere Ausbeute der Hausherren, die dann im Finish durch die Offensive des LASK, der in der 61. Minute eine gute Chance durch Frigaard ausgelassen hatte, Konterchancen vorfanden.

Den ersten Matchball für die Hausherren vergab Lauwers in der 90. Minute, als er aus rund sieben Metern Entfernung Mehlem anschoss, von dem der Ball an die Stange prallte. In der Nachspielzeit sahen die 9.500 Zuschauer im ausverkauften Rieder-Stadion dann aber doch noch ein Tor. Nach einem Lauwers-Schuss, den der LASK-Torhüter abwehrte, verwertete Muhammet Akadündüz den Abpraller per Kopf zum Goldtor (93.).

  • SV Ried - LASK 1:0 (0:0)
    Stadion Ried, 9.500 Zuschauer(ausverkauft), Schiedsrichter Meßner

    Tor: 1:0 (93.) Muhammet Akagündüz (Kopf)

    Ried: Oraze - Mapeza - Markus Hiden (62. Wawra), Steininger - Rothbauer, Angerschmid, Glasner, Drechsel (84. Fuchs), Ortlechner - Muhammet Akagündüz, Lauwers

    LASK: Wimleitner - Grassler - K. Pedersen, Mehlem - Pichorner (84. Memic), Kiesenebner, Gröbl (57. Irndorfer), Kang, Choi (73. Muhr) - Brenner, G. Frigaard

    Rote Karte: Pedersen (56./Foulspiel)

    Gelb-Rote Karte: Kang (34.)

    Gelbe Karten: Lauwers, Rothbauer bzw. Brenner, Wimleitner

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Muhammet Akagündüz besiegelte das Schicksal der Linzer.

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