"Zwölf Mal Fabel, 17 Mal SPÖ-Finanzkrise"

21. Mai 2001, 11:21
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ORF weist Kritik Riess-Passers zurück

Die derzeitige Diskussion um die ORF-Reform habe, so Riess-Passer, abstruse Ausmaße angenommen: "Ein Fernsehen, das nur amerikanische Serien und Taxi Orange bringt, braucht keine Gebühren zu kassieren." Wenn im ORF einmal eine Mannschaft am Ruder sei, die nach objektiven Kriterien agiere, werde sich endlich etwas ändern. "Schlechter als es jetzt ist kann es ja nicht mehr werden", meinte die Vizekanzlerin.

Der ORF wies am Samstag Nachmittag den Vorwurf von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (FPÖ) zurück, wonach der ORF die Causa der Kabinettschefin von FP-Sozialminister Herbert Haupt, Ute Fabel, groß gespielt, die Finanzkrise der SPÖ hingegen verschwiegen habe. Die Vizekanzlerin hat diese Kritik beim Bundestag des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) in Klagenfurt geübt.

"Die finanzielle Krise der SPÖ war Gegenstand umfangreicher Berichterstattung in den Sendungen des ORF-Fernsehens und wurde bisher 17 Mal in den Sendungen 'Pressestunde', 'Report', in der 'Aktuellen Stunde' sowie in den "Zeit im Bild"-Sendungen thematisiert", hält der ORF dazu in einer Aussendung fest. Über die Causa Fabel sei insgesamt zwölf Mal in Sendungen des ORF-Fernsehens berichtet worden, darunter der "Report", "Zeit im Bild"-Sendungen sowie eine Ausgabe von "Betrifft", die sich anlässlich dieses Falls mit dem Thema "Titel" beschäftigt habe. (APA)

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