Choleratoter aus dem Jahr 1773 im Burgenland entdeckt

19. Mai 2001, 17:18
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Er war in der Nähe eines Marterls verscharrt worden

Eisenstadt - Einen zunächst grausigen Fund machten Restauratoren bei Arbeiten am so genannten Fischer-Kreuz in Krensdorf (Bezirk Mattersburg ). Bei Grabungen stießen die Arbeiter auf einen skelettierten Teil eines menschlichen Schädels.

Für die Auflösung des Rätsels sorgte ein Mitarbeiter des burgenländischen Landesmuseums: Der skelettierte Schädelteil gehört wahrscheinlich einem Choleratoten, allerdings aus dem Jahr 1773. Der oder die Unglückliche dürfte der damaligen Epidemie zum Opfer gefallen sein und wurde nach Expertenmeinung recht rasch in der Nähe eines Marterls verscharrt. (APA)

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