CSC Austria kratzt an Umsatzmilliarde

18. Mai 2001, 19:31
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Über Wien nach Osteuropa

Wien - "Wir sind stärker gewachsen, als das Wachstum der Branche im abgelaufenen Jahr ausgemacht hat", verkündete Manfred Prinz, Vorstandsvorsitzender der CSC Austria AG. Die Service- und Consultingbranche in der Informationstechnologie war im Vorjahr in Österreich mit acht Prozent weniger gewachsen, als erwartet wurde. Die aus der Fusion von CSC Ploenzke und der Servodata hervorgegangene CSC Austria AG (CSC) hat im Geschäftsjahr 2000/2001, das am 30. März endete, seinen Umsatz um zwölf Prozent auf 820 Mio. Schilling (59,59 Mio. Euro) gesteigert. Durch die Verschmelzung der beiden Firmen im Vorjahr konnte sich CSC als Komplettanbieter von IT-Dienstleistungen positionieren.

Trotz der Krisenstimmung in der IT-Branche blickt Prinz optimistisch in die Zukunft. Zum Jahresende hat er die Umsatzmilliarde angepeilt. 300 neue Mitarbeiter sollen heuer noch zu den 568 Beschäftigten eingestellt werden. Von Österreich aus will CSC auch nach Osteuropa wachsen. Nach Tschechien und der Slowakei wolle man sich so in Ungarn und Polen durch die Übernahme von IT-Dienstleistern weitere Standbeine in Osteuropa schaffen, sagt Peter Sturz, Vorstandsmitglied der CSC.

Weltweit erzielte CSC im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 68.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 10,5 Milliarden US-Dollar (11,9 Mrd. Euro/164,7 Mrd. Schilling). (jake, DER STANDARD, Printausgabe 19.5.2001)

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