Gehrys "alter Trödel" im Guggenheim

18. Mai 2001, 16:52
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Groß aufgezogene Retrospektive

New York - Die intensive Kooperation des Guggenheim-Imperiums mit Stararchitekt Frank Gehry hat seit Freitag ein neues Kapitel: Bis zum 26. August ist im New Yorker Guggenheim-Museum eine groß aufgezogene Retrospektive ausgestellt, zu der Thomas Krens, der Direktor der Guggenheimstiftung, bei der Präsentation den Ton angab: "Er ist das größte Architektur-Genie des zwanzigsten Jahrhunderts".

Anhand von 40 ausgewählten Projekten Gehrys, von kalifornischen Einfamilienhäusern der 70er Jahre bis zum noch nicht gebauten zukünftigen Guggenheim-Museum in New York, wird die Karriere des Architekten dargestellt. Zu jedem Projekt gibt es mehrere Objekte, gezeigt werden Skizzen, Designstudien, Modelle, Pläne, Fotografien und Filme.

Die Ausstellung beginnt naheliegend mit einem vier mal drei Meter großen Modell deszukünftigen Guggenheim-Museums in New York, das an einem Kai im Süden Manhattans gebaut werden und kolportierte 900 Millionen Dollar (1 Mrd. Euro) ) kosten soll, und endet mit dem Guggenheim-Museum in Bilbao.

"Das ist mein alter Trödel, und ich will ihn nicht mehr sehen", äußert Gehry selbst nicht ohne Koketterie bei der Präsentation: "Das habe ich alles mit meiner kleinen magischen Hand und vielen Leuten im Laufe der Jahre gemacht". (APA)

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