Projekt "Genet(h)ik" prämiert

18. Mai 2001, 14:52
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Wien - Die Sieger des ersten fächerübergreifenden Schulwettbewerbs "Humangenetik" wurden Donnerstag Abend in Wien ausgezeichnet. Den mit 20.000 Schilling dotierten Hauptpreis errang das Projekt "Genet(h)ik" von der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Steyr (OÖ). Die Jury - ein Team aus Biologen, Pädagogen und Journalisten - lobte die "umfassende Darstellung" sowie die "enorme Breitenwirkung" des Projekts: Die Schülerinnen und Schüler hatten unter anderem einen Info-Tag "Genet(h)ik" in Steyr organisiert.

An dem von der Plattform "Gentechnik & Wir" organisierten und von der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik unterstützten bundesweiten Wettbewerb hatten 121 Schülerteams teilgenommen, eingereicht wurden 48 Projekte. Zielgruppe des Wettbewerbs waren über 15-jährige Schülerinnen und Schüler der AHS und BMHS, die sich im Rahmen von Projektarbeiten mit neuen Entwicklungen in der Humangenetik und deren Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft auseinander setzen sollten.

Lob der Jury gab es auch für die Gruppe des Musischen Gymnasiums Salzburg für die Homepage über ihr Projekt "Wieviel Genetik verträgt der Mensch?". Unter anderem hat das Schülerteam versucht, die Genom-Sequenzierung als grafische Partitur in der Art eines "Concerto Grosso" zu interpretieren.

Neben insgesamt fünf prämierten Schülerprojekten vergab die Jury zwei Anerkennungspreise. Die Arbeit "Menschen nach Maß" des Akademischen Gymnasiums Linz wurde ebenso lobend erwähnt wie das Projekt "Genetics" des BG Wien XIX. Für deren "Humangenetik-Brettspiel" gab es als Belohnung außerdem den Kontakt zu einem Spieleverleger. (APA)

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