Palästinensische Anschläge seit Beginn der neuen Intifada

18. Mai 2001, 14:17
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Tel Aviv - Palästinensische Extremisten haben seit Beginn des neuen Aufstandes (Intifada) Ende September vergangenen Jahres mehr als zwei Dutzend Anschläge auf die Zivilbevölkerung in Israel verübt. Dabei wurden mehr als 30 Menschen getötet und weit über hundert verletzt. Zu den schwersten Attentaten gehören:

2.11.2000: Auf dem Markt von Machane Yehuda in Jerusalem explodiert eine Autobombe und tötet zwei Israelis, zehn werden verletzt.

22.11.2000: In der Stadt Hadera explodiert eine Autobombe neben einem Bus. Zwei Israelis werden getötet, 20 verletzt.

14.2.2001: Ein palästinensischer Busfahrer rast bei Holon südlich von Tel Aviv in eine Gruppe von Soldaten. Acht Israelis sterben.

5.3.2001: Bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag in der Küstenstadt Netanya sterben mit dem Attentäter drei ältere Israelis.

27.3.2001: Bei zwei Bombenanschlägen in Jerusalem stirbt ein palästinensischer Selbstmord-Attentäter, 35 Israelis werden verletzt.

28.3.2001: Ein palästinensischer Selbstmordattentäter sprengt sich an einer Tankstelle östlich der zentralisraelischen Stadt Kfar Saba in die Luft und tötet zwei israelische Schüler, vier Jugendliche werden schwer verletzt.

22.4.2001: Zwei Tote und 50 Verletzte bei Selbstmordanschlag in Kfar Saba.

10.5.2001: Militante Palästinenser töten bei einem Bombenanschlag nahe dem Grenzübergang Kissufim zwischen Israel und dem Gazastreifen zwei Rumänen, die für die israelischen Behörden den Grenzzaun reparieren sollten.

18.5.2001: Beim Selbstmordanschlag eines Palästinensers werden in der israelischen Küstenstadt Netanya mindestens fünf Menschen getötet und zahlreiche Menschen zum Teil schwer verletzt. (APA)

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