Haarefärben soll das Blasenkrebs-Risiko bis zum Dreifachen erhöhen

18. Mai 2001, 11:38
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Die gute Nachricht: auswaschbare Tönungen sind harmlos

Frankfurt/Main - Regelmäßiges Haarefärben über Jahre hinweg verdreifacht das Blasenkrebsrisiko. Das berichtete der Leitende Oberarzt der Urologischen Universitätsklinik Lübeck, Andreas Böhle, in einem Beitrag für die Fachzeitschrift "Gesundheit". Unbedenklich sind demnach auswaschbare Tönungen.

Die verdächtigen Färbemittel und Intensivtönungen bestehen laut Böhle meist aus zwei Komponenten, die vor dem Auftragen gemischt werden. Fast immer enthielten sie so genannte aromatische Amine, schrieb der Professor. Die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe sei schon seit langem bekannt.

Aromatische Amine lösten nicht nur Blasenkrebs und Allergien aus, sondern schädigten auch das Erbgut und im Mutterleib heranwachsende Kinder. Schwangere sollten in Sachen Haarefärben daher besonders vorsichtig sein, betont Böhle.(APA/AP)

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    Er tat's ja zum Glück nur einmal ...

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