Granatwerferbeschuss auf jüdische Siedlung im Gazastreifen

18. Mai 2001, 11:08
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Keine Verletzten

Jerusalem - Eine Mörsergranate ist am Freitag in einer jüdischen Siedlung im Gazastreifen eingeschlagen. Der israelische Armeesender meldete, bei dem Angriff auf die Siedlung Gadid habe es keine Verletzten gegeben. Das Geschoss schlug im Bereich der Treibhäuser des Orts ein. Bereits am Vorabend hatten palästinensische Rebellen die Siedlung Netzer Chasani mit Granaten beschossen. Im Süden des Gazastreifen kam es in der Nacht zu Feuergefechten mit israelischen Soldaten.

Israelische Medien meldeten unterdessen am Freitag, die Regierung wolle den Haushalt 2001 um vier bis fünf Milliarden Shekel (1,096 Mrd. Euro/15,1 Mrd. S bis 1,371 Mrd. Euro/18,9 Mrd. S) kürzen, um die hohen Militärausgaben des Landes finanzieren zu können. Die Budgets aller Regierungsministerien sollten um jeweils mindestens drei Prozent gekürzt werden, um die hohen Ausgaben im Kampf mit den Palästinensern zu finanzieren, hieß es. Davon betroffen sei unter anderem das Kindergeld von Familien mit mehr als vier Kindern. (APA/dpa)

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