Mineralölfirmen sehen kein Spielraum für Änderungen

18. Mai 2001, 07:14
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Treffen diente lediglich zum "Positionsaustausch"

Wien - Wenig überrascht über den ergebnislosen Ausgang des Benzinpreisgipfels im Wirtschaftsministerium zeigte sich am Donnerstag die Mineralölindustrie. "Da derzeit keine Änderungen der Rahmenbedingungen für das Tankstellengeschäft in Sicht sind, konnten die Argumente und gegenseitigen Positionen lediglich ausgetauscht und die gegenwärtige Situation auf den internationalen Mineralölmärkten gemeinsam analysiert werden", so der Fachverband der Mineralölindustrie in einer Presseinformation.

Derzeit gebe es keinen Spielraum für eine Änderung der Situation. Die Investitionen der Mineralölwirtschaft in die gesetzlichen Umweltstandards pro Liter Treibstoff neben den Logistikkosten und der geforderten Tankstellen-Shop-Liberalisierung müssten auch in Zukunft Berücksichtigung finden.

Das Ministerium begründet die vereinbarten 40 Groschen, um die die heimischen Treibstoffpreise über dem EU-Durchschnitt liegen dürfen, zu 25 Groschen mit der Benachteiligung durch die österreichische Topographie sowie höheren Transportkosten und zu 15 Groschen mit den Restriktionen bei Tankstellenshops betreffend Sortiment- und Verkaufsfläche. Höhere Umweltkosten und das dichte Tankstellennetz werden vom Ministerium dabei nicht berücksichtigt. (APA)

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