Weitere Gespräche noch vor dem Sommer

17. Mai 2001, 14:55
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ÖAMTC: "Es ist auf Dauer gesehen unerträglich"

Wien - Laut ÖAMTC soll es nach dem heutigen Expertengespräch im Wirtschaftsministerium noch vor dem Sommer weitere Gespräche für konkrete Maßnahmen und einen Zeitplan für die Senkung der Preise für Benzin und Diesel geben. "Es ist auf Dauer gesehen unerträglich für die österreichischen Kraftfahrer, dass einerseits die internationale Marktentwicklung von den Ölfirmen als Argument gebraucht wird, andererseits aber ein nationaler 'Alpenzuschlag' für eine nachteilige Kostensituation verlangt wird", meinte ÖAMTC-Verkehrsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau am Donnerstag in einer Aussendung.

Die Mineralölwirtschaft habe offenbar derzeit an der Bereinigung der Strukturprobleme kein Interesse. Die Vereinbarung der "40-Groschen-Grenze" hat nach Meinung des ÖAMTC immer ein zukünftiges Maßnahmenpaket beinhaltet, mit dem die Erreichung des Zieles "Österreich-Nettopreise auf EU-Durchschnittsniveau" schrittweise möglich wird, so Brugger-Brandau.

Mit der letzten Preiserhöhung am Montag, den 7. Mai, um 30 Groschen für Normal und Super und um 40 Groschen für Super Plus je Liter (der Dieselpreis blieb unverändert) wurden beinahe wieder die "historischen" Höchstpreise des Jahres 2000 erreicht. Es war bereits die achte Preiserhöhung in diesem Jahr. (APA)

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