"Rot-weiß-rotes Austria A" wird reformiert

17. Mai 2001, 13:37
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Wien - Das rot-weiß-rote Austria A-Zeichen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wird reformiert. Während bereits seit Ende 2000 im Zuge der BSE-Krise entschieden wurde, das Herkunftszeichen nicht mehr für Lebensmittel zu verwenden, gebe es nun auch für die restlichen Anwender einige Neuerungen. So ist Verwendung des Herkunftszeichens künftig an eine Registrierung gebunden. Zudem verpflichte sich jeder Anwender, eine Überprüfung der Nutzungsvoraussetzungen zuzulassen. Das teilte die WKÖ am Donnerstag in einer Aussendung mit.

"Der Wirtschaftsstandort Österreich in einem zusammenwachsenden Europa gewinnt immer mehr an Bedeutung, ebenso wie das österreichische Herkunftszeichen Austria A als Markenzeichen mit Österreich-Bezug", so Helmar Kögl, Geschäftsführer der "Vereinigung Made in Austria". Die europaweit und in Österreich geführten Diskussionen um Probleme im Lebensmittelbereich haben jedoch eine Neuorientierung des Austria-A-Herkunftszeichen notwendig gemacht.

Das A-Zeichen ist ein reines Herkunftszeichen mit einem Wertschöpfungsanteil von mindestens 50 Prozent aus Österreich. (APA)

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