Fischer drängt auf Taten Österreichs in der EU-Politik

17. Mai 2001, 14:00
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Nicht nur "allgemeine Worte"

Wien - Der stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Heinz Fischer drängte Donnerstag auf eine aktivere, stärker engagierte EU-Politik Österreichs. Den "allgemeinen Worten" und Konzepten müssten endlich Taten und "Politik" folgen, "sonst bleiben wir im Hintertreffen gegenüber den anderen Staaten", meinte der Nationalratspräsident in einer Pressekonferenz. Österreich müsse sich endlich auf den Erweiterungsprozess und die anstehenden Verhandlungen vorbereiten.

Fischer begrüßte die von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) angekündigte Europa-Veranstaltung in der Hofburg am 30. Juni. Die SPÖ werde höchstrangig - an der Spitze Parteichef Alfred Gusenbauer, gemeinsam mit Fischer selbst, dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses Peter Schieder und ein, zwei anderen Vertretern - teilnehmen. Die SPÖ bereite für die zweite Juni-Hälfte eine parlamentarische Enquete zum Thema "Zukunft Europas" vor. Außerdem müsse binnen zwei, drei Wochen der Rat für Integrationsfragen einberufen werden, nachdem die SPÖ dies beantragte, berichtete Fischer. (APA)

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