"Man muss nicht klingen wie Eminem"

18. Mai 2001, 12:53
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Die Hip Hop-Konferenz für den Frieden tagte, die UNESCO unterstützte

New York - Das Hauptquartier der Vereinten Nationen war am Mittwoch für einen Tag das Zentrum der Hip-Hop-Kultur. Bei der von der Weltkulturorganisation UNESCO geförderten "Internationalen Hip-Hop-Konferenz für Frieden" warben rund 300 Vertreter der amerikanischen Hip Hop-Szene für ihre Idee einer breit angelegten Hip Hop-Kultur und Friedensbewegung. Höhepunkt war die Unterzeichnung einer Hiphop-Friedensdeklaration.

Zu den Gästen aus der Hiphop-Szene, der Medien-Welt und US-Unterhaltungsbranche, die sich im feinen Speisesaal der UNO-Diplomaten drängten, gehörten Hiphop-Prominente wie "Wise Intelligent", "Chuck D", "Kool Herc" und "Grandmaster Flash". Vor Journalisten erklärte der selbst ernannte Hiphop-Philosoph "KRS-one", der Welt müsse bei dieser Gelegenheit endlich klar werden, dass Hiphop mehr sei, "als nur Sex, Drogen und Gewalt". "Man muss nicht klingen wie Eminem", sagte "KRS-one", Mitbegründer des "Tempels des Hiphop", einer Gesellschaft zur Erhaltung der Musikrichtung und Organisator der zur Zeit in New York laufenden Konferenz. (APA/AP/Reuters)

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