Supercomputer in Bau

17. Mai 2001, 12:48
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Auf der Spur der instabilen atomaren Zustände von Proteinen

Armonk - Der weltgrößte Computerkonzern IBM will im Auftrag der Max Planck Gesellschaft den schnellsten Supercomputer Europas für Forschungszwecke bauen. Der Rechner soll mit den neuen IBM-Prozessoren "Power4" arbeiten und im Jahr 2002 fertig gestellt werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Supercomputer soll der Max Planck Gesellschaft in Garching bei der Lösung wichtiger Probleme in der Forschung helfen. Die Wissenschafter erwarten, mit Hilfe der Rechenleistung den instabilen atomaren Zuständen von Proteinen auf die Spur zu kommen, die Krankheiten wie etwa Creutzfeld-Jakob und Alzheimer verursachen.

Der Computer soll 3,8 Billionen (3.800 Milliarden) Rechenschritte in der Sekunde verarbeiten und damit zehn Mal schneller sein als der derzeitige Supercomputer der Gesellschaft. Mit seiner Leistung von 100 Gigabyte in der Sekunde ließen sich zum Vergleich der volle Inhalt von 20 DVDs in einer einzigen Sekunde aus dem Internet herunterladen. (APA/dpa)

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