2.500 Jahre alter Indio-Friedhof in Costa Rica

18. Mai 2001, 13:06
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Funde belegen Kleinwüchsigkeit und niedrige Lebenserwartung

San Jose, Costa Rica - Die Ureinwohner Zentralamerikas waren von kleinem Wuchs und starben früh. Dies haben Wissenschafter anhand von etwa 2.500 Jahren alten Knochen festgestellt, die auf einem alten Indio-Friedhof gefunden wurden. Das von Wasser bedeckte Gräberfeld sei von einem Fischer in einem Mangrovensumpf etwa 140 Kilometer westlich der Hauptstadt San Jose entdeckt worden, berichteten lokale Medien am Donnerstag (Ortszeit).

Es handele sich um Überreste von etwa 30 Menschen. Die Männer seien im Durchschnitt nur 1,61 Meter und die Frauen 1,51 Meter groß gewesen. Nur einer der dort begrabenen wurde älter als 40 Jahre, schätzten die Wissenschafter. Die anderen waren zum Zeitpunkt ihres Todes nur 25 bis 30 Jahre alt. (APA)

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