Aboriginal Art in der Sammlung Essl

17. Mai 2001, 01:45
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"Dreamtime"

- neue Schau in der Sammlung Essl

Klosterneuburg - Die Sammlung Essl in Klosterneuburg bietet ab Freitag Einblicke in das vielfältige Schaffen der australischen Ureinwohner. Die Ausstellung "Dreamtime" wird Donnerstag Abend eröffnet und ist bis Ende September zu sehen.

Präsentiert werden rund 80 Werke - von den siebziger Jahren bis heute - aus den vier bedeutendsten Regionen der Aboriginal Art, die stilistisch sehr unterschiedlich ist: Central und Western Desert, Kimberley und Nordwest, Arnhem Land sowie die Urban Centers. Etwa die Hälfte der Exponate stammt aus den Beständen der Sammlung, die übrigen sind Leihgaben von australischen Museen, Galerien und Künstlern.

In Zusammenarbeit mit dem australischen Kurator Michael Eather wurde eine Ausstellung zusammengestellt, die nicht nur über die kunsthistorischen, sondern auch über die kulturellen, gesellschaftlichen und spirituellen Hintergründe der Aboriginal People informiert.

In den Kunstwerken erzählen Zeichen und Symbole aus Punkten und Linien in erdigen Tönen Geschichten aus der 50.000-jährigen Kultur der wandernden Völker und Stämme Australiens. Diese Geschichten enthalten das gespeicherte Wissen der Aboriginal People über Tiere, Pflanzen, Nahrung, Medizin und Moral. Die Wurzeln einer zeitgenössischen Kunst, mit der sich die Schau auseinandersetzt, finden sich allerdings erst in den siebziger Jahren. (APA)

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