Genaue Regelkenntnis schützt Trendsportler

16. Mai 2001, 21:31
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10.000 Verletzte pro Jahr

Wien - Miniscooter, Kickboards, Inlineskates, Skateboards - inzwischen sind etwa 1,1 Millionen Österreicher mit solchen Trendsportgeräten unterwegs. Für 10.000 von ihnen endet der Spaß jedes Jahr im Spital. Die Gründe dafür: schlechte Beherrschung des Sportgerätes, schlechte (Schutz-)Ausrüstung und vor allem schlechte Kenntnis der Verhaltensregeln im Verkehr.

Vor allem gegen Letzteres will das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) nun vorgehen. Mit einer Infobroschüre will man den größtenteils jungen Trendsportlern (81 Prozent der Microscooter-Fahrer etwa sind unter 15 Jahre alt) die gesetzlichen Regeln für ihre Gefährte nahe bringen. Zum Beispiel, dass Microscooter auf Radwegen und Fahrbahnen nichts verloren haben. Ihr Gebrauch ist nur auf Fußgängerflächen gestattet. Für Inlineskater ist die Radwegenutzung erlaubt, dafür gelten für sie dort auch die StVO-Regeln: etwa Rechtsverkehr oder 0,8 Promille-Regelung. Skate- und Kickboards dagegen dürfen wieder nur auf Fußwegen gefahren werden - mit besonderer Rücksicht auf Fußgänger. (chr)
(DER STANDARD, Printausgabe, 17.5.2001)

Die Broschüre ist beim KfV er-
hältlich: (01) 717 70-231
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