Uni-Dienstrecht steht weiter unter Beschuss

16. Mai 2001, 20:01
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TU-Senat spricht sich dagegen aus

Wien - An den Unis wird weiter gegen den zur Begutachtung ausgesandten Entwurf für ein neues Dienstrecht mobilisiert: Am Mittwoch hat sich der Senat der Technischen Universität (TU) Wien dagegen ausgesprochen. Der Gesetzestext sei "unausgereift", hieß es in einer Aussendung. Weder seien die Folgekosten des Gesetzes dargelegt noch Bedeckungsvorschläge für Mehrkosten gemacht worden. Das Dienstrecht stehe in Zusammenhang mit der geplanten Ausgliederung sowie der Standortbereinigung an den Unis. Bei beidem kenne man aber die Eckpunkte nicht.

Lob und Tadel kam vom Präsidenten des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Arnold Schmidt. Er begrüßt die geplante Neueinführung von "wissenschaftlichen Mitarbeitern in Ausbildung" und die Vorschrift, dass Assistenten über ein abgeschlossenes Doktoratsstudium verfügen müssen. Doch die geplante Vertragsdauer hält er für zu lang. Erfolgversprechende Wissenschafter sollten schon mit Ende 20, Anfang 30 Aussicht auf eine Dauerstelle an der Uni haben. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17. Mai 2001)

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