UN-Kommission senkt erneut Wirtschaftsprognose für Lateinamerika

16. Mai 2001, 14:47
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Santiago - Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hat zum zweiten Mal die Wachstumsprognose für die Region nach unter korrigiert. Die im chilenischen Santiago angesiedelte CEPAL erwartet für dieses Jahr nur noch ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von drei Prozent.

Schon am 22. März hatte der CEPAL-Direktor Jose Antonio Ocampo gewarnt, dass die ursprüngliche Wachstumsprognose von 3,8 Prozent für dieses Jahr nicht mehr zu erreichen sei und ging von "3,5 Prozent oder weniger" aus. Am Dienstag (15. Mai) senkte er die Voraussage ein zweites Mal. Die korrigierten Daten veröffentlichte CEPAL auf seiner Website www.cepal.org unter 'Perspectivas latinoamericanas 2001'.

Am schwersten trifft es nach den CEPAL-Schätzungen Mexiko, dessen Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent im Vorjahr auf drei Prozent zurückgehen soll. Düster sieht es aber auch für Peru aus, das von 3,6 Prozent Wachstum im Vorjahr auf 0,5 Prozent in diesem Jahr abstürzen soll. (IPS)

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