"USA im Nahost-Prozess nicht zu ersetzen"

16. Mai 2001, 12:09
3 Postings

Bush wird sich auf Druck arabischer Staaten wieder stärker engagieren

London - Die USA sind im Nahost-Friedensprozess nach Ansicht des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) durch niemanden zu ersetzen. Das renommierte IISS in London kommt in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse zu dem Schluss, dass die USA sich wieder aktiv im Nahen Osten einschalten müssten, um die Lage zu beruhigen.

"Niemand kann die USA ersetzen, wenn sie sich von dieser Aufgabe zurückziehen", heißt es in der Jahresanalyse des IISS zur Nahost-Politik von US-Präsident George W. Bush, der sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bill Clinton nicht direkt in die Vermittlungsgespräche zwischen Israel und den Palästinensern eingeschaltet hat. Diese Position dürfte nicht nachhaltig sein, heißt es in der IISS-Studie weiter. Bush werde von gemäßigten arabischen Staaten unter Druck kommen, um die Gebiete für Palästinenser bewohnbar zu machen. (APA/Reuters)

Share if you care.