SP Öberösterreich fordert Gipfel zur Rettung des ländlichen Raumes

16. Mai 2001, 10:17
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"Gewachsene Infrastruktur werde von der schwarz-blauen Regierung mutwillig zerstört"

Linz - Im Zusammenhang mit der "Verwaltungsreform" in den verschiedenen Bereichen fordert Oberösterreichs SPÖ-Chef Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider jetzt einen "Ländergipfel zur Rettung des ländlichen Raumes".

"Postämter werden zugesperrt, vielen Gendarmerieposten droht das Aus, Bezirksgerichte sollen geschlossen, Finanzämter zusammen gelegt werden" - so beschreibt Haider die Situation und folgert: "Wenn die über Jahrzehnte gewachsene Infrastruktur in Landgemeinden von der schwarz-blauen Regierung mutwillig zerstört wird, dann bedeutet das, dass auch die Geschäfte zusperren, das Gasthaus schließt, Betriebe abwandern oder sich keine neuen Betriebe mehr am Land ansiedeln".

Es müssten jetzt rasch Maßnahmen getroffen werden, "um unser Land, um unsere Arbeitsplätze, um die Lebensqualität für die Menschen in den Gemeinden zu retten", daher sei der "Ländergipfel" notwendig, so Haider. (APA)

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