Fatah bekennt sich zu Mord an jüdischer Siedlerin

16. Mai 2001, 00:12
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Fahrzeug überschlug sich nach Beschuss

Ramallah - Ein bewaffneter Arm der Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Yasser Arafat hat sich am Dienstagabend zu dem Mord an einer jüdischen Siedlerin im Westjordanland bekannt. Ein Sprecher der Gruppe sagte, damit sei der Tod der fünf palästinensischen Polizisten gerächt worden, die in der Nacht zum Montag von israelischen Soldaten an einer Straßensperre nahe Ramallah im Westjordanland erschossen worden waren. Der Vorfall hatte erbitterte Proteste von seiten der Palästinenser ausgelöst. Nach Angaben der israelischen Polizei wurde die Frau aus der Siedlung Rimonim im Jordantal in ihrem Auto von einer Kugel im Nacken getroffen. Auf dem Weg ins Krankenhaus sei sie ihrer Verletzung erlegen. Auch ihr Vater, der neben ihr saß, sei angeschossen worden. (APA)
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