Auch dem Sport sind Frauen weniger wert

8. August 2001, 15:47
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Eine Zitrone für den Marathon-Organisator

Während die Einschreibgebühr für den Wien-Marathon noch für beide Geschlechter gleich viel, nämlich 900 Schilling beträgt, ist das Preisgeld für den männlichen Sieger um 4.000 Euro höher als jenes für Siegerinnen. Und das obwohl die Organisatoren im Vorjahr Besserung versprochen haben.

Dass die geschlechtsspezifische Unterscheidung auch in diesem Jahr aufrechterhalten wird, daran ändert auch die "Begründung" des sportlichen Leiters des Wien-Marathon, Johannes Langer, nichts. Das Preisgeld für Frauen, so Langer, sei deshalb niedriger, weil die Laufdichte bei den Frauen niedriger sei.

In diesem Fall, so meinen wir, müsste das Nenngeld für Frauen ebenfalls niedriger sein. Da kann frau nur die Frage nach männlicher Logik stellen. Und mit Saurem kontern. (dabu)

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