Paul und Yoko streiten um "Yesterday"

16. Mai 2001, 23:13
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Um Geld und Ehre

London - Ex-Beatle Paul McCartney (58) fühlt sich von Yoko Ono um Geld und Ehre für "Yesterday" betrogen. Eine Zeit lang habe John Lennons Witwe mehr an den Rechten für den Beatles-Klassiker verdient als er, obwohl der Song von ihm komponiert, getextet und gesungen worden sei. "Ich habe sie um den Gefallen gebeten, ob in der Beatles-Anthologie bei "Yesterday" zumindest mein Name vor dem von John aufgeführt werden könnte, aber sie hat sich geweigert", sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift "Radio Times".

Das Leben sei aber zu kurz, um den Streit mit Yoko weiter zu verfolgen. Am meisten kassierten sowieso die Plattenfirmen ab, da der Vertrag über die Verwertungsrechte noch in den Anfangstagen der Beatles abgeschlossen worden sei. "Yesterday" ist der am häufigsten von anderen Künstlern kopierte Titel der Popgeschichte. Nach McCartneys Schilderung hörte er das Lied im Traum. Als er aufgewacht sei, habe er es noch so deutlich im Ohr gehabt, dass er zunächst glaubte, die Melodie unbewusst irgendwo aufgeschnappt zu haben. (APA)

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