Falle: Via SMS wird zu teuren 0190 - Nummern gelotst

15. Mai 2001, 12:01
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Opfer meist private Autoverkäufer

Einen neuen Trick scheinen die Eigner der gebührenpflichtigen 0190 - Nummern gefunden zu haben. Wie die deutsche Zeitschrift "Auto" berichtet, werden privaten Verkäufern SMS mit der Bitte geschickt, den angeblichen Kaufinteressenten unter einer dieser teuren Nummern anzurufen. Rund 20 Fälle dieser Art sind seit einiger Zeit auch beim österreichischen Anzeigenmagazin "Der Bazar" registriert worden. Die Opfer seien 50 bis 60 Schilling an Telefonkosten los geworden.

So funktioniert der Trick laut "Auto": Die "Telefonabzocker" suchen Zeitungsinserate, in denen Handy-Nummern angegeben sind. Via Internet schicken sie ein SMS an den Verkäufer und bitten um Rückruf. Als Nummer geben sie eine der teuren 0190- Nummern an. Der gutgläubige Anrufer landet bei einer Computerstimme, die in zeitraubend durch ein tastengesteuertes Menü führt.

Der Schutz vor diesen Betrügereien sei ganz einfach, hieß es von der Bazar-Kleinanzeigenzeitung: Vor dem Rückruf die Nummer genau ansehen. Beginnt sie mit einer deutschen Vorwahl überlegen, ob es dort tatsächlich einen Inserenten für das Verkaufsobjekt geben kann.(APA)

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