Opera 5.0 für Linux ist da

15. Mai 2001, 15:01
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Hat sogar einige Features der Windows-Version voraus

Wie bereits vor kurzem angekündigt, ist nun die erste "fertige" Release der Linux-Version des Internet Browsers der norwegischen Software-Schmiede Opera Software erschienen. Damit endet eine mehrmonatige Betatest-Phase, in der sich Opera auch unter den Usern des Open-Source-Betriebssystems eine wachsende Fangemeinde zugelegt hat.

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An Technologien bietet er so ziemlich alles, was so ein moderner Browser können muss: 128-Bit Verschlüsselung, TLS 1.0, SSL 2 and 3, CSS1 and CSS2, XML, HTML 4.01, HTTP 1.1, ECMAScript, JavaScript 1.3, teilweise DOM und WAP/ WML. Für den User am auffälligsten sind aber die kurzen Ladezeiten und die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, die Opera bietet. Auch der Download geht recht flott: So ist die dynamisch gegen das von KDE verwendete QT-Framework von Trolltech gelinkte Version gerade mal 1,5 MByte groß – ohne Java versteht sich.

Besser als die Windows-Variante

In einigen Bereichen hat die Linux-Portierung sogar die Nase gegenüber dem Windows-Original vorne. So bietet sie erweiterte Einstellungsmöglichkeiten, zusätzliche Drag and Drop-Features und eine Suchfunktion für die "Hotlist". Die bisher fehlende Unterstützung für Netscape-PlugIns soll in den nächsten Wochen kommen

Erhältlich ist Opera entweder gratis - wobei allerdings Bannerwerbung im Browserfenster in Kauf genommen werden muss – oder registriert für knapp 600 Schilling. (red)

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