Vom Kampf eines Internet-Freaks mit dem Computer

15. Mai 2001, 10:46
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Die "Axel-Files" nun offline als Buch

Axel ist der Prototyp eines Computerfreaks: eher ungepflegt, ständig unausgeschlafen, nach langen Nächten am PC mit Rändern unter den Augen - aber immer auf dem neuesten Stand der Technik und fest davon überzeugt, dass Computer und andere elektronische Geräte das Leben einfacher machen. Dabei erleidet er oft Schiffbruch, wie alle, die sich freiwillig oder unfreiwillig mit Computern oder anderen neumodischen Geräten befassen müssen. Für sie sind die Axel-Files des Online-Magazins "Telepolis" geschrieben, die jetzt als ganz normales Buch im Verlag Heise erschienen sind: ".EXE ungelöst - Die Axel-Files: aus dem komplizierten Leben eines vernetzten Zeitgenossen".

Der tieferen Sinn von Cookies und Bildschirmschonern

Der Medienwechsel schafft erst den Abstand, um die Geschichten richtig genießen zu können. Ihr Autor Harald Taglinger hat seine Glossen anlässlich des fünfjährigen Bestehens von "Telepolis" zum Buch erweitert. Computerheld Axel setzt sich darin mit allem auseinander, was dem PC-Anwender begegnet - von der simplen Diskette bis zum Bluetooth-Netz. Er kämpft mit Cookies, Verschlüsselungen und Bildschirmschonern - und versucht, den tiefer liegenden Sinn dahinter zu entdecken.

Kleines Computerlexikon inklusive

Tagliner schreibt für all die, die (zu) häufig am PC sitzen, manchmal mit Downloads oder auch nur dem neuen Handy kämpfen und die noch über sich selbst und ihren technisierten Alltag schmunzeln können. Die Glossen enthalten - nein, keine Links, sondern mit einem Pfeil kenntlich gemachte Querverweise zu einem Glossar im Anhang. Auf diese Weise bekommt der Leser ein kleines Computerlexikon. Leseprobe: "Device: Manche sagen auch "Gerät" dazu. Aber das war langweilig." (APA/AP)

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