Fehler eines Brokers lässt Index der Börse London einbrechen

16. Mai 2001, 09:23
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Aktienverkauf wird nicht rückgängig gemacht

London - Der FTSE-Index der Londoner Börse ist am Montagabend wenige Minuten vor Handelsschluss um über 200 Punkte eingebrochen, weil ein einzelner Broker einen Fehler gemacht hatte. Wie die "Times" am Dienstag berichtete, verkaufte er versehentlich Aktien im Wert von bis zu einer halben Mrd. Pfund (11,15 Mrd. S).

Da die Börse kurz danach schloss, konnte er den Fehler nicht mehr rückgängig machen. Dienstagfrüh begann der FTSE-Index 127,6 Punkte höher bei 5.818 Punkten, so dass der Broker seinem Kunden großen Schaden zugefügt haben dürfte. Nach Angaben der Börse wird der Aktienverkauf nicht rückgängig gemacht, da dadurch kein Einzelwert um mehr als fünf Prozent gefallen ist.

Am Dienstag ging der Londoner Aktienmarkt fester aus dem Handel. Der FT-SE-100 Index schloss bei 5.842,9 Punkten und einem Plus von 152,4 Einheiten oder 2,68 Prozent. Eine technische Erholung nannten Händler als Grund für die Aufwärtsentwicklung. (APA)

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