Autobesitzern in Bombay droht Fahrverbot wegen Luftverschmutzung

15. Mai 2001, 10:12
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Regierung versucht Autos aus der Innenstadt zu verbannen

Neu Delhi - Autobesitzern in der indischen Hafenstadt Bombay droht wegen der zunehmenden Luftverschmutzung ein Fahrverbot an drei Tagen im Monat. Die Regionalregierung plant unter anderem, Autos abhängig von ihrem Nummernschild aus der Innenstadt zu verbannen. Wagen, deren Endziffer beispielsweise "7" lautet, dürften danach am 7., 17. und 27. jedes Monats nicht mehr auf die Straße. Das berichtete die indische Zeitung "Asian Age" am Dienstag.

Obwohl Bombay direkt am Meer liegt und meist eine leichte Brise weht, ist die Luftverschmutzung mittlerweile ähnlich schlimm wie bisher in der Hauptstadt Neu Delhi. In Delhi hat vor gut einem Jahr allerdings eine merkliche Besserung begonnen. Die Stadtregierung setzt nicht auf Fahrverbote, sondern auf ein Bündel anderer Maßnahmen. Alle Neuwagen müssen mit Katalysatoren ausgerüstet sein. Alte Autos und Busse wurden von den Straßen verbannt. Und bis September müssen alle Taxis und Busse auf Flüssiggas umgerüstet sein. (APA/dpa)

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