Größter Kokainfund auf See

15. Mai 2001, 08:24
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US-Küstenwache fand fast zwölf Tonnen Kokain in Fischerboot

USSan Diego - Die US-Küstenwache hat auf einem Fischerboot 11,9 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Dabei handelte es sich um den größten Kokainfund, der je auf See gemacht wurde, teilte die Behörde am Montag (Ortszeit) mit. Die Drogen haben demnach einen Verkaufswert von rund 844 Millionen Dollar (965 Mill. Euro/13,28 Mrd. S). Zehn russische und ukrainische Besatzungsmitglieder der im mittelamerikanischen Belize registierten "Svesda Maru" wurden festgenommen.

Nach Behördenangaben fiel das vermeintliche Fischerboot erstmals Ende April der Besatzung eines Flugzeugs der US-Zollbehörde auf. Eine Fregatte der US-Navy stoppte die "Svesda Maru" schließlich und erkannte, dass die Ausrüstung unbrauchbar und kein Fang an Bord war. Eigenen Angaben zufolge brauchte die Küstenwache mehrere Tage, bis sie das Kokain in Zwischenböden und versteckten Abdeckungen fand. (APA)

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