Sampras und der Sand: Eine unendliche, erfolglose Geschichte

14. Mai 2001, 17:29
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Diesmal war Calatrava Endstation in der ersten Runde von Hamburg

Hamburg - Der Sandfluch hat Pete Sampras schon wieder in der ersten Runde heimgesucht. Der Tennis-Superstar aus den USA verabschiedete sich am Montag nach einem 7:6 (7/3),3:6,4:6 gegen den Spanier Alex Calatrava bereits in der ersten Runde aus dem mit 2,95 Millionen Dollar dotierten Masters-Series-Turnier in Hamburg. Bereits in der Vorwoche hatte es für den ehemaligen Weltranglisten-Ersten in Rom eine Auftaktniederlage gesetzt.

Auf Asche ist "Pete Perfect", der im Match gegen Calatrava insgesamt sieben Matchbälle abwehrte, eben nur ein ganz normaler, durchschnittlicher Tennisspieler und alles andere als fehlerlos. Daran hat sich nichts geändert, obwohl der 13-fache Grand-Slam-Rekordsieger diese Scharte auf der Zielgeraden seiner beispiellosen Karriere so gerne noch ausmerzen würde. Bei den French Open vorzugsweise, denn der Titel dort fehlt als einziger in seiner Grand-Slam-Sammlung. In der kommenden Woche will er sich beim World Team Cup in Düsseldorf den letzten Schliff holen.

Bei seinem Rothenbaum-Debüt setzte der in Deutschland geborene Calatrava seine Favoritenjagd fort. Schon in Rom hatte er in Runde eins Sampras' Landsmann Andre Agassi vom roten Sandplatz gefegt. Für einen anderen Sandfloh kam dagegen überraschend das frühe Aus. Der Spanier Carlos Moya, French-Open-Gewinner von 1998, scheiterte mit 4;6,4:6 am Chilenen Marcelo Rios.(APA/dpa)

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