"Der Eishockey-Gott muss ein Tscheche sein"

15. Mai 2001, 10:24
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Die tschechische Nationalmannschaft wurde in ihrer Heimat gebührend gefeiert

Prag - Mehr als 30.000 Tschechen haben am Montag in Prag begeistert und überschwänglich die Eishockey-Nationalmannschaft ihres Landes begrüßt. Bereits vor dem Flughafen Ruzyne der tschechischen Hauptstadt hatten zahlreiche Fans seit dem frühen Morgen auf das Team gewartet, das am Sonntag Abend in Hannover mit einem 3:2 gegen Finnland zum dritten Mal in Folge Weltmeister geworden war. Um die Mittagszeit brach der Verkehr in der Innenstadt teilweise zusammen, als die Mannschaft im Bus zum zentralen Altstädter Ring fuhr.

Hier bereiteten Zehntausende dem Titelverteidiger bei sommerlichen Temperaturen einen freudigen Empfang mit Sektfontänen und Sprechchören. Bereits unmittelbar nach dem Spiel, das an zahlreichen Orten auf Großbildleinwänden gezeigt wurde, war der Sieg landesweit bis in die Morgenstunden ohne nennenswerte Zwischenfälle gefeiert worden. In Prag und anderen Städten hängten Menschen die blau-weiß-rote Landesfahne aus den Fenstern, Präsident Vaclav Havel und Regierungschef Milos Zeman gratulierten dem Team in Telegrammen.

Prager Zeitungen kommentierten am Montag den erneuten Titel mit der Vermutung: "Der Eishockey-Gott muss ein Tscheche sein." (APA/dpa)

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    Die Eishockeycracks grüssen ihre Fans in Prag

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