Windows 9x/ME hat Probleme mit viel Speicher

16. Mai 2001, 21:32
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Ernsthafte Probleme beginnen ab 512 MByte

Die noch immer im Keller liegenden Speicherpreise bringen es mit sich, dass für wenig Geld im Moment reichlich Speicher für den heimischen Computer erstanden werden kann. Normalerweise führt ja mehr RAM auch zu einer besseren Performance - bei Windows 9x/ME handelt es sich bei dieser Annahme jedoch um einen Trugschluss.

Ab 512 MByte sind Sie dabei

Bereits ab 512 MByte kommt es zu ernsthaften Problemen mit den Heimanwender-Betriebssystemen von Microsoft. So kann es laut einem Artikel aus der "Knowledge Base" des Redmonder Unternehmens dazu kommen, dass kein neues DOS-Fenster mehr geöffnet werden kann oder Windows sogar nicht mehr startet, da - laut Fehlermeldung - zu wenig (!!!) Speicher im System sei.

Cache-System als Fehlerquelle

Der Fehler liegt im Cache-System Vcache, das beim Systemstart - in Abhängigkeit vom vorhandenen Speicher - eine maximale Cache-Größe festlegt. Dazu werden virtuelle Adressen vergeben, deren Anzahl jedoch begrenzt ist. Stehen nun mehr als 512 MByte zur Verfügung verbraucht Vcache mehr virtuelle Adressen, als vorhanden sin.

Lösungsmöglichkeiten

Gleich drei verschiedene Lösungen bietet Microsoft für dieses Problem an: Entweder kann in der System.ini-Datei der Wert von "MaxFileCache" oder im Systemkonfigurations-Utility der genutzte Speicher auf 512 Mbyte begrenzt werden. Und wenn das alles nichts hilft dann gibt?s nur eines: Den "überschüssigen" Speicher wieder ausbauen... (red)

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