Systemimmanente Fallen für Mütter und Töchter

14. Mai 2001, 14:50
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Lesung im Rahmen der Ausstellung Produkt Muttertag

Im Rahmen von "Produkt Muttertag. Zur rituellen Inszenierung eines Festtages" (Mehr zu dieser Aussellung im Österreichischen Museum für Volkskunde unter "Das Mutterbild") findet eine Lesung im Literaturhaus statt: Welche Rolle nehmen Mütter und Töchter, geprägt durch ihre Sozialisation ein, in welche systemimmanenten Fallen tappen sie im Umgang miteinander?

Es wird die Diskrepanz zwischen (politisch motivierten) Muttertagsinszenierungen und -produkten einerseits und den Bedürfnissen und Interessen von Frauen in ihrer Rolle als Mutter andererseits beleuchtet.

Vortragende

  • Mütter und Töchter - Kommunikation oder Verständnislosigkeit?
    ELISABETH REICHART liest aus "Februarschatten", einem Roman über die Geschehnisse während der sogenannten Mühlviertler Hasenjagd und was die Mutter der Tochter nicht erzählen will.

  • IRENE PRUGGER liest aus dem Roman "Mitten im Weg?", einer einfühlsamen Geschichte einer Großmutter, die ihr Enkelkind erzieht, und ihrer Verzweiflung, als die Mutter das Kind wieder zu sich nimmt.

  • GUDRUN PERKO spricht über das Buch "Mutterwitz?", dessen Herausgeberin sie ist, und das interdisziplinäre Texte über das Phänomen Mutter versammelt.

    Moderation RUTH WODAK, Sprachwissenschafterin
    (Veranstaltet mit dem milena Verlag)
    (red)

  • Do, 17. Mai, 19 Uhr 30
    Lesung und Podiumsdiskussion

    Literaturhaus
    Zieglergasse 26A
    1070 Wien

    www.literaturhaus.at

    Filmreihe "Produkt Muttertag" im Filmhaus Stöbergasse
    "Alles um die Mutter"

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