"Loft Story": Tränengas für "Befreiungs"- Aktivisten

13. Mai 2001, 11:09
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Für den Privatsender M6 gab es Müll vor die Zentrale ...

80 Gegner der TV-Reality-Show "Loft Story" haben am Wochenende versucht, die Insassen des unter Kamerabeobachtung stehenden Hauses zu "befreien". Sie wurden von Sicherheitskräften unter Einsatz von Tränengas zurückgedrängt. Vor der Zentrale des für die Sendung verantwortlichen Privatsenders M6 luden Demonstranten Müll ab.

Kommunikations- und Kulturministerin Catherine Tasca hatte dem Sender am Freitag Zynismus vorgeworfen. Die Sendung hatte am Vortag mit zehn Millionen einen neuen Zuschauerrekord erreicht. Es war der Tag, an dem der erste Bewohner per Telefonvotum aus dem Haus geworfen wurde.

Vor 26 Kameras des Privatsenders M6 kämpfen zur Zeit noch zehn Frauen und Männer in einem 225 Quadratmeter großen Appartement mit Garten und Pool um die Gunst der Zuschauer. Nach 70 Tagen sollen eine Frau und ein Mann als Gewinner feststehen. Das Siegerpärchen zieht gemeinsam in ein Drei-Millionen-Franc-Haus (6,29 Mill. S) um. Halten sie es dort sechs Monate miteinander aus, gehört es ihnen. Die Sendung lief vor zwei Wochen an.(APA)

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