Volkszählung: Gesellschaftlicher Druck auf Frauen?

11. Mai 2001, 14:50
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So ein Datenschützer zur Frage nach Kindern

Wien - Im Gegensatz zu den Grünen wird der KPÖ-Vorsitzende Walter Baier bei der "sinnlosen Volkszählung" nur drei Fragen beantworten. Die Volkszählung sei ein "milliardenteures Ritual zur Bürgerbelästigung", das die Privatsphäre der BürgerInnen gefährde. Baier will lediglich die Frage nach dem Namen, der Adresse und dem Geburtsdatum beantworten. Das sehe er aber nicht als Boykottaufruf, sondern es sei seine persönliche Entscheidung, so der KPÖ-Vorsitzende am Freitag bei einer Pressekonferenz.

"Datenschützer" Florian Seidl argumentierte, dass durch die Fragen bei den betroffenen Personen Reflexionsprozesse ausgelöst würden. So würde durch die Frage nach Kindern auf Frauen gesellschaftlicher Druck ausgeübt. (APA)

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