Pixelpark streicht jede sechste Stelle

10. Mai 2001, 13:39
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Berlin - Der verlustreiche Internetdienstleister Pixelpark will bis zum Herbst jeden sechsten Arbeitsplatz streichen. Bis Ende des dritten Quartals sollen noch knapp 1.000 der derzeit 1.189 Beschäftigten im Unternehmen sein, sagte eine Sprecherin des Berliner Unternehmens am Donnerstag. Mit den Einsparungen, einer einfacheren Firmenstruktur und langsamerem Wachstum will Vorstandschef Paulus Neef die einst hochgefeierte Agentur wieder in die schwarzen Zahlen führen. In diesem Jahr rechnet Pixelpark noch einmal mit Verlusten nach Abschreibungen.

Im Rumpfgeschäftsjahr Juli bis Dezember 2000 verdreifachte sich der Jahresfehlbetrag auf 15,6 Mill. Euro (215 Mill. S) bei einem auf 52,3 Mill. Euro (102,3 Millionen DM) gesunkenen Umsatz. Auch im ersten Quartal wird der Erlös des Unternehmens, an dem Bertelsmann die Mehrheit hält, aller Voraussicht nach unter den Erwartungen zurückbleiben. (APA/dpa)

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