Schweiz lockert MKS-Maßnahmen an der Grenze

10. Mai 2001, 13:35
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Lebense Klauentiere dürfen wieder importiert werden

Bern - Die Schweiz lockert die Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) an der Grenze. Ab 23. Mai dürfen lebende Klauentiere aus dem EU-Raum mit Ausnahme von Großbritannien und den Niederlanden wieder in die Schweiz importiert werden, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am Donnerstag mitteilte. Die übliche Absonderung von 30 Tagen im Exportland und von 21 Tagen Quarantäne in der Schweiz müsse dabei aber eingehalten werden.

Auch die Einschränkungen bezüglich Import von Lamm- und Ziegenfleisch, Wildbret sowie Fleischerzeugnissen aus Frankreich und Irland werden aufgehoben. Das BVET begründet die Lockerung der Maßnahmen damit, dass in Frankreich und Irland seit dem 23. beziehungsweise dem 22. März keine neuen MKS-Fälle mehr aufgetreten seien. Zwar habe die Epidemie auch in Großbritannien ihren Höhepunkt deutlich überschritten - statt 50 bis 60 neue Fälle pro Tag wie vor einigen Wochen würden heute täglich nur noch drei bis fünf entdeckt - , dennoch blieben die Maßnahmen bezüglich Großbritannien und den Niederlanden vorläufig in Kraft. (APA/AP)

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