Künstliche Befruchtung: Was tun mit den Embryonen?

10. Mai 2001, 15:07
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Nach künstlicher Befruchtung sollen Embryonen nur ein Jahr lang aufbewahrt werden und müssen nachher vernichtet werden. Sie dürfen auch nicht für die Forschung verwendet werden. Das sieht das neue Fortpflanzungsmedizingesetz vor. Krebskranke Frauen, die sich vorher Eizellen herausnehmen liessen, haben damit nur ein Jahr Zeit, sich befruchtete Eizellen nach Ende der Chemo- und Strahlentherapie wieder einpflanzen zu lassen. "Hormonpapst" Johannes Huber will eine längere Frist von 5 Jahren und sieht es als "kleineres" Übel an, nachher mit den Embryonen Forschung zu betreiben statt sie zu vernichten. Was denken Sie?
"Vernichten wäre unethisch"
Bioethik-Kommissionschef Huber fordert die Freigabe der Embryonenforschung
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