China: Sparsame Schüler riskieren schlechte Noten

10. Mai 2001, 18:44
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Billig-Bleistifte haben bei Computertests keine Chance

Schanghai - Die Erziehungsbehörden in Schanghai haben Schüler vor schlechten Bleistiften und Sparsamkeit bei der Auswahl ihres Schreibgeräts gewarnt. Bei den anstehenden Aufnahmeprüfungen für die Hochschulen sollten die Schüler Bleistifte der bewährten Marken "China" und "Große Mauer" eines Schanghaier Herstellers benutzen, empfehlen die Pädagogen nach einem Bericht der Zeitung "Shanghai Daily" vom Donnerstag.

Prüfungsbögen, die mit preiswerteren Bleistiften ausgefüllt würden, könnten bei der Korrektur für den Computer unleserlich und damit ungültig sein. Die billigen Bleistifte enthielten zu wenig Grafit und seien vielfach nur Fälschungen der bekannten Marken. Stifte der Marken "China" und "Große Mauer" kosten pro Stück umgerechnet knapp fünf US-Cents (0,78 Groschen), während günstigere Produkte schon für ein Viertel dieses Preises zu haben sind. (APA/dpa)

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