BMW nach Rover-Verkauf mit Ergebnissprung

10. Mai 2001, 11:21
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Optimismus für das Gesamtjahr

München - Der Münchener Autokonzern BMW hat nach dem Verkauf der verlustreichen Rover Group im ersten Quartal 2001 große Ergebnissprünge verzeichnet. Für den Rest des Jahres zeigt sich BMW optimistisch.

Der Überschuss habe sich in den ersten drei Monaten auf 409 (Vorjahr: 87) Mill. Euro (630 Mill. sFr) mehr als vervierfacht, teilte BMW am Donnerstag in München mit. Das Ergebnis aus dem gewöhnlichen Geschäft lag den Angaben bei 853 (197) Mill. Euro und übertraf damit die Prognosen der meisten Analysten deutlich. Bei Rover war im ersten Quartal 2000 noch ein Verlust von 424 Mill. Euro angefallen. Der Umsatz des BMW-Konzerns stieg den Angaben zufolge im Quartal um 7,2 Prozent auf 9,37 (8,74) Mrd. Euro.

BMW hatte zwischen Jänner und März 2001 nach eigenen Angaben 221.777 (202.100) Autos ausgeliefert, das sind 9,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und so viele wie nie vorher. Für den Rest des Jahres erwarte BMW nach dem guten Start eine anhaltend "erfolgreiche Entwicklung bei Absatz, Umsatz und Ertrag", hieß es weiter. (APA/Reuters)

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