Voerst keine weitere AUA-Privatisierung

9. Mai 2001, 18:08
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AUA-Gruppe mit Passagierplus

Wien - Die staatliche Beteiligungsholding ÖIAG plant bis auf weiteres keine Privatisierungsschritte bei der börsenotierten Fluggesellschaft Austrian Airlines AG (AUA). Das sagte ÖIAG-Vorstand und AUA-Aufsichtsratspräsident Johannes Ditz bei der 46. ordentlichen Hauptversammlung der AUA am Mittwoch in Wien. Auf Grund zahlreicher längerer Wortmeldungen zieht sich die um 15.00 Uhr begonnene Hauptversammlung in die Länge.

Vorläufigen Angaben zufolge nehmen rund 600 Aktionäre an der Hauptversammlung teil, vertreten sind Inhaber von mehr als 24 Mill. AUA-Aktien.

In Beantwortung einer Anfrage nannte AUA-Vorstand Mario Rehulka erste Ergebnisse für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres 2001: Demnach verzeichnete die AUA-Gruppe (mit Lauda Air und Tyrolean Airways) gegenüber dem Vergleichszeitraum bei den beförderten Passagieren insgesamt ein Plus von 9,1 Prozent, bei den Linienpassagieren allein waren es 10,2 Prozent. Der so genannte Passagierfaktor (Auslastung) erhöhte sich um 2,8 Punkte auf 66,0 Prozent. (APA)

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