Europäische Fleischwirtschaft diskutiert in Wien über die BSE-Krise

9. Mai 2001, 16:23
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Diskussion zur Verbesserung der Fleischqualität

Wien - Wien steht derzeit im Brennpunkt der europäischen Meinungsbildung zur BSE-Krise. Im Rahmen einer Tagung, am Mittwoch beginnt und am Freitag endet, hält der Dachverband der europäischen Fleischwarenindustrie (CLITRAVI) morgen, Donnerstag, seine Generalversammlung ab. Dabei stehen die BSE-Krise und Lösungsansätze aus agrarpolitischer, wissenschaftlicher und veterinärmedizinischer Sicht auf der Tagesordnung. Diskutiert werden dabei auch konkrete Maßnahmen, wie Fleischprodukte sicherer werden und die Qualitätssicherung verbessert werden kann. Das teilte die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Mittwoch mit.

Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer wird im Rahmen der Generalversammlung einen Vortrag zum Thema "Die BSE-Krise und Lösungsansätze für die Agrarpolitik" halten. Anschließend nimmt Frans J.M. Smulders, Institutsvorstand für Fleischhygiene an der veterinärmedizinischen Universität in Wien, die "Fleischsicherheit und Qualitätssicherung aus der Sicht der Veterinärmedizin" unter die Lupe. Peter Weber, Chef der Veterinär-Verwaltung Österreich, referiert über die "Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit aus der Sicht der österreichischen Veterinär-Behörden". Die APA wird berichten.

CLITRAVI (Centre de Liaison des Industries Transformatices des Viandes de l'U.E.) ist der Dachverband von insgesamt 21 nationalen Verbänden der Fleischwirtschaft in Europa und vertritt rund 10.000 Unternehmen mit 250.000 Beschäftigten. Die europäische Fleischwirtschaft produziert jährlich 7 Mill. t Fleischerzeugnisse im Wert von 248 Mrd. S (18 Mrd. Euro). (APA)

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